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Cellesche Zeitung vom 16.09.2002: Keine Bebauung / Fluten verhindern Ostumgehung

Jörg Brinkmann aus Celle bezieht sich auf den Bericht "Pegelstände bei Ortsumgehungs-Plänen berücksichtigt" (CZ vom 12. September).
Endlich mal ein klares Wort zur Ortsumgehung! Zitat CZ: "Otto Stumpf, Leiter des Umweltausschusses im Landtag, beruhigt: Wir werden bei den Planungen der Ortsumgehung die Hochwassersituation zur Grundlage nehmen."
Tja, nun ist sie wohl vom Tisch, die Ostumgehung, es sei denn, Herr Stumpf bezieht sich bei seiner Grundlage auf die Fotomontage der CZ vom 12. September. Wenn tatsächlich die echten Pegelstände und das gegenwärtig immer höher werdende Hochwasser der Aller, Lachte und des Freitagsgraben in Lachtehausen berücksichtigt werden, darf in diesem Bereich wohl nie mehr eine Hochstraße, Tunnel oder Ähnliches gebaut werden.
Jörg Brinkmann



Cellesche Zeitung vom 12.09.2002: Celler sollen vor Überflutungen geschützt werden: Neues Hochwassermodell wird in die Tat umgesetzt / Pegelstände bei Ortsumgehungs-Plänen berücksichtigt / "Sonst stehen wir bald wieder mit den Füßen im Wasser"

Von Silja Weißer / CELLE. Die Pegelstände sind gesunken, die Keller ausgepumpt - was bleibt ist das mulmige Gefühl der Celler bei dem Gedanken an erneut verheerende Regengüsse. Kein Wunder also, dass zahlreiche Anwohner betroffener Gebiete die Diskussion verfolgten, als sich am Dienstag Mitglieder des Umweltausschusses zum Thema Hochwasserschutz an Aller und Fuhse an einen Tisch setzten.
Ernst Kohls, Abteilungsleiter Stadtentwässerung, verdeutlichte den Ernst der Lage: Mit einem Pegel von knapp fünf Metern gilt das diesjährige Sommerhochwasser nicht nur als ungewöhnlich, sondern als das höchste seit 1832. Am 17./18. August fielen allein 110 Millimeter pro Quadratmeter in nicht einmal 24 Stunden. "Wäre der Niederschlag Anfang September ähnlich hoch gewesen, wären wir nicht mit einem blauen Auge davon gekommen", versichert Kohls.
Eine Warnung, die auch die Experten der Stadt wachgerüttelt hat, nachdem fünf Jahre von drei beauftragten Büros an einem Überflutungsmodell herumgerechnet wurde.
Stadtbaurat Ulrich Werwath präsentierte die ersten Ergebnisse eines neuen Hochwassermodells: Neue Dämme und Mauern sowie Ausbaggern der Aller sollen Celler vor Hochwasser schützen. Arbeitsgruppen mit Vertretern von Interessenverbänden (Naturschützer, Wasserwirtschaftler, Sportler, Fischer) gehen in drei so genannten Planungsabschnitten die gefährdeten Gebiete durch und bringen Einwände und Ideen für die Pläne der Ingenieure ein. Der Startschuss für den ersten Abschnitt, den Aller-Bereich zwischen Boye und Klein Hehlen bis zur Fuhse, ist im Juli gefallen. Im November beginnen die Beratungen und ganz am Ende steht das Planfeststellungsverfahren, das die Bezirksregierung absegnen muss. Den berechtigten Einwand eines Zuhörers: "Und wann geht's richtig los?" beantwortete Kohls: "Den ersten Spatenstich werden wir vermutlich 2004 machen können."
Anwohner und Vertreter der Initiative "Im Interesse Aller" reagierten argwöhnisch. "In der Vergangenheit wurde auch nicht das ausgeführt, was versprochen wurde." Die Stadt müsste sich verpflichten etwas zu tun, "sonst stehen wir bald wieder mit den Füßen im Wasser." Sorgenfalten bildeten sich auch in punkto Ostumgehung. Dort würden die Vegetation, die Wasser aufnehmen könne, sowie Überflutungflächen wegfallen, warnte ein Zuhörer.
Otto Stumpf (CDU), Leiter des Umweltausschusses im Landtag, beruhigte: "Wir werden bei den Planungen der Ortsumgehung die Hochwassersituation zur Grundlage nehmen."



Cellesche Zeitung vom 03.09.2002: Ampelschaltung korrigiert: Verkehr fließt besser

ADELHEIDSDORF (ab). Der Verkehrsfluss auf der Bundesstraße 3 von Hannover nach Celle ist besser geworden. Das haben Alfred Krause, der Fraktionsvorsitzende der Landkreis-Wählergemeinschaft, und WG-Kreistagsabgeordneter Dietrich Bogdanski beobachtet. Sie sind erfreut darüber, wie schnell die Kreisverwaltung auf ihre Eingabe reagiert hat, die Ampelschaltung an der Kreuzung Adelheidsdorf in Richtung Nienhagen zu ändern.
Das Straßenbauamt hatte sich vor Ort mehrfach die Lage betrachtet und den bisherigen Missstand beseitigt. Die Grünzeiten auf der Bundesstraße wurden in beiden Richtungen um elf Sekunden verlängert. Außerdem wurden die Zeitlücken von 3 auf 3,5 Sekunden verlängert, das heißt, dass die Ampelanlage vor Ablauf der vorgesehenen Grünzeit von max. 55 Sekunden umschaltet, sofern zwischen den einzelnen Kraftfahrzeugen ein zeitlicher Abstand von nun mehr als 3,5 Sekunden liegt. Dadurch wird ein zu früher Wechsel der Grünphasen verhindert. ...

[Kommentar Im Interesse ALLER e. V.: Vor lauter Schreien nach der Ostumgehung hat man offenbar vergessen, seine Hausaufgaben zu machen. Wofür werden die Verantwortlichen von den Steuerzahlern eigentlich bezahlt? Es ist doch wohl selbstverständlich, dass erst das Ampelsystem in Stadt und Landkreis Celle auf Vordermann gebracht wird und einfache bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrsflusses umgesetzt werden, bevor an eine wo auch immer verlaufende Ortsumgehung gedacht wird. Das laufende Planfeststellungsverfahren für den 1. Bauabschnitt muss unverzüglich ausgesetzt werden!]



Cellesche Zeitung vom 03.09.2002: Schneller auf der B 3

Der Verkehrsfluss auf der Bundesstraße 3 von Hannover nach Celle im Bereich Adelheidsdorf ist besser geworden.
Grund: Das Straßenbauamt hat die Grünzeiten an einer Ampel in beiden Richtungen um elf Sekunden verlängert.



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